Integrationsbeauftragte

Seit 29. November 2005 bin ich Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Integrationspolitik ist im letzten Jahr zur politischen Schlüsselaufgabe geworden, die alle Beteiligten in die Pflicht nimmt.

In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Ihre Integration ist eine wichtige Aufgabe für die ganze Gesellschaft. Sehr viele Menschen aus Zuwandererfamilien haben längst ihren Platz in der deutschen Gesellschaft gefunden. Gleichwohl gibt es unübersehbare Integrationsprobleme: Teile der zugewanderten Menschen sprechen unzureichend Deutsch, schneiden in Bildung und Ausbildung schwächer ab und sind häufiger arbeitslos.

Aus diesem Grund lud Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 14. Juli 2006 zum ersten Integrationsgipfel ein. Damit begann ein Dialog auf breitem Fundament über die Frage, wie Integration vorangebracht werden kann: Staatliche Akteure sowie Arbeitgeber und Gewerkschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Wohlfahrtsverbände und Stiftungen, Medien, Kulturschaffende, Sportverbände und Migrantinnen und Migranten waren beteiligt. Alle stimmten überein: Integration kann nicht verordnet werden. Sie braucht die Mitwirkung der Zuwanderer. Wir reden nicht mehr über die Migranten, sondern mit ihnen.

Am 12. Juli 2007 stellte die Bundeskanzlerin beim zweiten Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt den Nationalen Integrationsplan vor. Er ist das Ergebnis von einem Jahr intensiver Arbeit. In verschiedenen Arbeitsgruppen hatten die Beteiligten darüber beraten, wo Handlungsbedarf besteht. Der Nationale Integrationsplan enthält klare Ziele sowie über 400 konkrete Maßnahmen und Selbstverpflichtungen der staatlichen und nichtstaatlichen Akteure.

Wir sind auf dem richtigen Weg. Weitere Informationen zu meiner Tätigkeit als Integrationsbeauftragte finden Sie auf meiner Homepage www.integrationsbeauftragte.de

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